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Montevertine, Rosso IGT, Montevertine, 2012

– Wer Weine mit ausgesprochen toskanischer Seele auf höchstem Niveau sucht, ist bei Montevertine an der richtigen Adresse. «Controcorrente», gegen den Strom, dieses Wort fasst treffend zusammen, was Montevertine auszeichnet. Der Stil des Hauses ist den traditionellen Werten verpflichtet. So haben etwa internationale Traubensorten keinen Platz. Im Mittelpunkt steht die Erzeugung von Terroir-Weinen. Der Begriff «Terroir» bezeichnet die natürliche Umgebung, die dem Wein seinen Charakter verleiht. Auf Montevertine sucht man zudem Eleganz, filigrane Feinheit, Komplexität der Aromen, die niemals schwer wirken sollen, aber immer vielschichtig, facettenreich und spannend bis zum letzten Tropfen.

Montevertine wurde 1967 vom Industriellen Sergio Manetti gekauft. Bereits ein Jahr später pflanzte er zwei Hektaren Reben in der Nordlage Le Pergole Torte. 1971 stellte er – mit Erfolg – seinen ersten Wein an der Vinitaly vor. Der Gründer verstarb 2000, seither wird der Betrieb von seinem Sohn Martino geleitet. Er kann auf die Mitarbeit von Bruno Bini (Rebbau) und Paolo Salvi (Önologie) zählen… (caratello.ch)

Hersteller: Soc. Agricola Montevertine S.S. di S. & M. Manetti & c., Loc. Montevertine 1, Radda in Chianti (SI)
Region: Toscana
Land: Italien
Art: Rotwein
Trauben: 90% Sangiovese, Canaiolo, Colorino
Preis CHF: 42.–
zu kaufen bei: SCHUBI Weine oder Caratello
Hinweis: —

Persönliche Wertung:
Preis/Leistung: zu teuer | Ranking: gut? eigentlich nein sondern gerade so OK

Auszeichnungen
Jahrgang Gambero Rosso
(bicchieri)
Duemila Vini
(grappoli)
Veronelli
(stelle)
Parker, andere
(x/100 Punkte)
2007 2+      
2008   4    
2012 2 3    

Der „Zweitwein“ von Montevertine spielt in einer Gewichtsklasse, die ziemlich genau zwischen dem famosen, kraftstrotzenden Pergole Torte und dem wunderbar frischen Pian del Ciampolo liegt. Dass er den Namen des Weingutes trägt, ist Programm: Nirgends kommt der authentische Manetti-Stil (der zugleich ein authentischer Toskana-Stil ist) deutlicher zum Ausdruck, als in diesem mittelschweren, ebenso robusten wie finessenreichen Wein. Strahlendes Rubin, kerniger Gerbstoff, Himbeeren und Veilchen im Aroma und ein wunderbar tiefer Abgang, der nach dem nächsten Schluck ruft. (SCHUBI Weine)

Leider NEIN! Also da können weder Erika noch ich zustimmen, was ebenda zum Weine widergegeben wird. Und ich glaube kaum, dass wir beide einen „schlechten“ Tag hatten!

Auf uns beide wirkte der Wein „überzüchtet“, bis zum geht nicht mehr und die erfrischende Herbheit eines Chianti Classico, eines sehr guten natürlich, wurde hier „weggekelltert“. Der Wein wirkt sehr flach und hat damit einen schwachen Körper, obwohl eigentlich eine schöne Fruchtigkeit vorhanden wäre; einen Abgang sucht man vergeblich – runterschlucken und weg!

IMG_0408IMG_0409Wer weiss, vielleicht hätten wir mit dem 2012 noch ein paar Jahre warten müssen und dann einen Kommentar abgeben. Aber wie das halt so ist, man ist in den Ferien, hat nicht ewig Zeit und versucht einen Wein. Wie auch immer: Wiederkaufen – Nein!

Wenn wir das nächste Mal bei Signiore Lenzi, Enoteca Castiglionese in Castiglione della Pescaia einkaufen gehen, dann steht sicherlich ein anderer „Chianti Classico“ auf der Bestellung.

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