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Montepulciano d’Abruzzo DOC, Torre dei Beati, 2009, 2010

++ Montepulciano d’Abruzzo, lange kaum bis gar nicht beachtet, ist dabei, sich vom billigen Massenwein (die Region Abruzzen ist der fünfgrösste Produzent Italiens) zu emanzipieren, indem immer mehr kleine Weinbauern sich selbständig machen und in familiären Massstäben schöne bis grossartige Weine erzeugen.

Besonders gut gelungen ist dieser Neuanfang Adriana Galasso und Fausto Albanesi, Quereinsteiger, die sich von Anfang an dem biologischen Rebbau verpflichtet haben. (Caratello Weine)

Hersteller: Azienda Agricola Torre dei Beati, Contrada Poggioragone 56, Loreto Aprutino (PE)
Region: Abruzzo
Land: Italien
Art: Rotwein
Trauben: 100% Montepulciano d’Abruzzo
Preis CHF: 16.20
zu kaufen bei: Caratello Weine
Hinweis: —

Persönliche Wertung:
Preis/Leistung: Best of | Ranking: sehr gut

Auszeichnungen
Jahrgang Gambero Rosso
(bicchieri)
BIBENDA AIS Duemila Vini
(grappoli)
Veronelli
(stelle)
Parker, andere
(x/100 Punkte)
2007 3
2009 2+ 3
2010 2

Ihr einfachster Montepulciano (Name der Traubensorte) zeigt eine Explosion von Fruchtnoten, wirkt frisch und anregend. Die Tannine sind reif, gut abgerundet und in schönem Schmelz eingebunden. (Caratello Weine)

Ähnliches wie für die Azienda Agricola Villa Medoro darf auch für Torre dei Beati angebracht werden: praktisch alle Weine sind bei Gambero Rosso mit 2+ bis 3 bicchieri vermerkt; bis 2009 wenigstens. Einige der Weine sind bei Caratello zusätzlich erhältlich, so ist sicherlich der Cocciapazza Montepulciano d’Abruzzo DOC ebenfalls zu buchen (2+ für den 2006er; 3+ für den 2007er)!

IMG_0509IMG_0499Jep, da stimme ich zu! Der hier geführte Wein spielt in der gleichen Liga, wie der Villa Medoro, mit dem Unterschied – sofern sich mein Erinnerungsvermögen nicht täuscht – dass hier ein kleines Quäntchen mehr Herbheit vorhanden ist. Nichtsdestotrotz, ein süffiges, feines Alltagsweinchen, das getrost zu jeder Gelegenheit geschröpft werden darf und sicherlich keinerlei Gemecker seitens der Geladenen aufkommen lässt! Genauso, wie der Villa Medoro, eher ein Essensbegleiter. Aber sind wir ehrlich: wer in Italien trinkt Wein einfach so!?! Es gibt doch immer eine kleine Gaumenfreude dazu, sei dies auf dem „Holztellerchen“ serviert, entnommen aus dem Keller, wo es liebevoll abgehangen wird oder seiner Reife entgegenlagert, oder aus dem Ofen, frisch zubereitet und entsprechend in der Nase die Schönheiten des „dolce vita“ versinnbildlichen lässt, oder…

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