Campo dei Mori, Rosso Toscana IGT, Abbadia, 2006

…letzte Woche haben wir die italienische Legende Ornellaia vorgestellt. Sie ist teuer, sehr teuer. Ein Leser schrieb, dass der Wein im Rahmen einer Degustation von Supertuscans der beste gewesen sei. Er will jedoch wissen, ob man etwas Ähnliches empfehlen könne, das weniger als 50 Fr. kostet. Zufälligerweise bin ich kürzlich einer Alternative begegnet: dem Campo dei Mori 2007 von der Podere Abbadia… („Peter Keller, NZZ Online“)

Hersteller: Podere Abbadia, Montefollonico, Torrita di Siena (SI)
Region: Toscana
Land: Italien
Art: Rotwein
Trauben: 50% Merlot, 50% Cabernet Sauvignon
Preis CHF: 33.–
zu kaufen bei: Giardino del Vino | Hinweis: Bordeaux-Blend aus der Toscana („Peter Keller, NZZ Online“)

Persönliche Wertung:
Preis/Leistung: offen | Ranking: offen

Auszeichnungen
Jahrgang Gambero Rosso
(bicchieri)
Duemila Vini
(grappoli)
Veronelli
(stelle)
Parker, andere
(x/100 Punkte)
2006        
2007        
       

Die Assemblage aus je 50% Cabernet Sauvignon und Merlot ist sehr gut gelungen, kräftig mit einer schönen Struktur und gut integrierten Gerbstoffen. Sie wirkt aber nicht schwer oder üppig, im Gegenteil. Der frische Wein weiss mit seiner Eleganz zu überzeugen…

…Die Inhaber des Gutes, Verena Rothlin und Robert Krengelbacher, wollen keine internationale, modische Gewächse produzieren, die mit önologischen Tricks aufgepeppt werden. Viel wichtiger sind den beiden eine perfekte Traubenqualität. Nur so könne ein grosser Wein entstehen…

…Dem ist nichts beizufügen, ausser der Tatsache, den Campo dei Mori selber mal zu probieren. („Peter Keller, NZZ Online“)

…Der Spitzenwein von Abbadia kommt am besten als Begleiter eines kräftigen Fleischgerichtes oder zu einem mittelreifen Peccorino-Käse zur Geltung… („Giardino del Vino“)

Wenn der Campo dei Mori ebenso gelungen ist (und davon darf man sicherlich ausgehen, hat doch Robert Krengelbacher persönlich seine Hände im Spiel), wie der – nicht mehr produzierte – Abbadia, dann steht einer Verkostung aber wirklich nichts mehr im Wege.

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